Einfach nur zum Kotzen! Ekel als Abwehr aufdringlicher Abscheulichkeiten

Ich möchte die nun folgenden ekeltheoretischen Erörterungen mit der Feststellung beginnen, dass es heute nichts, wirklich gar nichts mehr gibt, was nicht als ekelhaft empfunden werden könnte. Eine Flut neuer ästhetischer Normen, um nicht zu sagen Vorschriften, hat das einstmals eher überschaubare Spektrum des Ekligen im Vergleich zum Gefälligen überproportional Read more…

Um zu überleben, müssten wir unser Leben ändern. Aber das geht leider nicht.

Von Berthold Brecht stammt der Kraftspruch, demzufolge erst das Fressen und dann die Moral kommt. Der hemdsärmlige Weltverbesserer wollte damit sagen, dass man von Menschen, denen der Magen knurrt, kein Ohr für ethische Standpunkte erwarten darf. Allerdings muss fraglich bleiben, ob ein gut gefüllter Magen die Heranbildung eines ethischen Gewissens Read more…